Neue Mode oder unentbehrliche Ergänzung?

Erste Bestandsaufnahme des Zivilen Friedensdienstes in der Entwicklungszusammenarbeit.

Es gehe um sehr kleine Schritte, um Bewusstseinsarbeit, die vielleicht langfristig wirke, meint Björn Eser nachdenklich: „Da müssen wir mal in fünf Jahren hingucken, ob das was bringt.“ So resümiert er seine Erfahrungen als Friedensfachkraft in Norduganda. Nach drei Jahren Arbeit für die katholische Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) ist er Mitte Januar wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Er hat bei der Kommission für Frieden und Gerechtigkeit der Erzdiözese Gulu als Berater gearbeitet. Dort half er, Kurse zu entwickeln, um Menschen über ihre Rechte aufzuklären - in einem Land, das immer noch unter der Anarchie eines inzwischen 18jährigen Bürgerkrieges leidet. Für Schulen führte die Kommission mit seiner Hilfe Kurse über gewaltfreie Konfliktaustragung und partizipatorische Unterrichtsformen ein. „Vorbreitung auf den Frieden“ nennt Eser das. Die Kinder und Jugendlichen müssten lernen, dass man auch anders als mit Gewalt Konflikte lösen könne. Kleine Schritte, Mut zur Bescheidenheit – das sieht auch seine Kollegin Petra Hilgers so. Sie hatte mit ehemaligen Soldatinnen der Rebellenarmee zu tun – oft junge Mädchen, Kindersoldatinnen. Die Lord’s Resistance Army hat schon lange keinen Rückhalt mehr in der Acholibevölkerung in Norduganda, für die sie vorgibt zu kämpfen. Deswegen müssen die Rebellen ihren Nachwuchs auf ihren Plünderungszügen zwangsrekrutieren. Das Frauenbüro der Erzdiözese Gulu kümmert sich um 100 Frauen – ehemalige Soldatinnen und ehemalige Opfer der Rebellen. Ihnen werden Kenntnisse vermittelt, mit denen sie Geld verdienen können. Außerdem berät das Frauenbüro bei Konflikten zwischen Dorfbewohnern und ehemaligen Soldatinnen, die wieder heimgekehrt sind. Denn obwohl die Acholis generell die Heimkehrer wieder aufnehmen, bleiben natürlich Misstrauen und Traumatisierungen. Öfters kämen Familien von Heimgekehrten auf das Frauenbüro zu mit der Bitte um Hilfe: „Meine Frau war bei den Rebellen und ist zurückgekehrt. Unsere Nachbarn vermuten, dass sie unter einer Decke steckt mit den Rebellen. Jetzt werden wir von allen geschnitten und bekommen Drohungen von der Nachbarschaft. Was können wir machen?“

Zwei Beispiele des Zivilen Friedensdienstes, den das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) seit 1999 finanziert. Seitdem werden unter diesem Namen und dem dafür vorgesehenen Haushaltsposten Friedensfachkräfte in die verschiedensten Krisenregionen der Welt geschickt: Nach Afrika, Lateinamerika, Südosteuropa, Asien und den Nahen Osten. Oft sind die deutschen Helfer nicht allein mit ihrer Friedensmission. In Norduganda tummelten sich so viele Hilfsorganisationen, dass „man sich um seine Zielgruppe schlagen muss“, so Petra Hilgers. Alle wollten Kindersoldaten helfen. Das Thema sei gerade „hipp“. Das heißt wohl auch: Für das Thema gibt es gerade Gelder. Kiflemariam Gebre-Wold zitiert einen UN-Beamten, dass bis zum Jahr 2006 die Themen „Kleinwaffen und Konfliktprävention“ in der Entwicklungshelferszene en vouge seien. Danach werde die internationale Gemeinschaft ein neues Thema belegen. „Die Horde der Helfer kämpft um neue und lukrative Felder, die es zu besetzen gilt. Wer als erstes ein Thema für sich in Anspruch nimmt, kann lange davon zehren“, so die sarkastische Einschätzung.

Ziviler Friedensdienst ist in der Entwicklungszusammenarbeit zweifelsohne gerade angesagt. Dabei ist er - zumindest in Deutschland - nicht ausschließlich dort geboren worden : Die Anfänge dieser Idee reichen in die Friedensbewegung der 80er Jahre zurück. In den neunziger Jahren wurde dann im Nachgang des ersten Golfkrieges verstärkt diskutiert, ob und wie man nichtmilitärisch bei Konflikten intervenieren könne. Theodor Ebert, inzwischen emeritierter Politikwissenschaftler der FU Berlin, schwebte damals eine Alternative zum Wehrdienst vor. Junge Männer und Frauen sollten ebenso gründlich wie beim Militär in zivilen Techniken ausgebildet werden. Eine Gruppe von 10.000 jungen Leuten pro Jahr sei das ehrgeizige Ziel gewesen, erzählt Ebert im Rückblick. Damit – so die Vision – hätte man dann eine zivile Interventionsarmee aufbauen können. Bereits in den neunziger Jahren schalteten sich auch die Entwicklungshilfeträger in die Diskussion ein mit der Begründung, etwas ähnliches ja schon zu machen. So kamen die Erfahrungen der Entwicklungsorganisationen in die Diskussion, aber sicher auch ihre eigenen Interessen und ihr Blick auf das politisch Machbare. Der Regierungswechsel 1998 bot die Chance das inzwischen schon etwas kleiner gewordene Projekt Ziviler Friedensdienst umzusetzen: Träger des Dienstes wurden die anerkannten Entwicklungshilfsträger plus das Forum Ziviler Friedensdienst (Forum ZFD), das sich aus mehreren Gruppen der Friedensbewegung gebildet hatte. Andere kleinere Organisationen, wie zum Beispiel die Peace Brigades, erhielten zudem die Möglichkeit im sogenannte „Huckepack-Verfahren“ über einen großen Träger Friedensfachkräfte zu entsenden. Anträge werden beim BMZ gestellt, das die Projekte zu 100 Prozent, einschließlich eines Verwaltungsanteils, bezahlt. Die Fachkräfte fallen unter das Entwicklungshelfergesetz. 168 Menschen wurden bisher in die weite Welt geschickt und 58 Millionen Euro dafür ausgegeben. Im Haushalt 2004 sind wieder rund 14 Millionen Euro für diese Dienste vorgesehen. Mit der Einführung hat das BMZ eine Evaluierung des Zivilen Friedensdienstes in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse im Sommer 2002 vorgelegt wurden. Das Urteil der Evaluierung war durchaus positiv: Die Studie empfahl die Ausweitung dieser Dienste. Im Detail wurden allerdings Klarstellungen und Verbesserungen angemahnt.

Wenn man die Verantwortlichen für den Friedensdienst heute befragt, trauert keiner den alten Visionen aus der Friedensbewegung nach. Thilo Veenema, Geschäftsführer vom Forum ZFD, meint, eine große Anzahl Friedenshelfer allein verbürge noch keine Qualität. Es sei bei den früheren Überlegungen nicht ausreichend klar gewesen, wie man so viele jungen Leute hätte ausbilden sollen. Außerdem hätte sich gezeigt, dass diese Arbeit mit (lebens-)erfahren Frauen und Männern und nicht mit jungen Wehrdienstpflichtigen geleistet werden müsse. Bei der Bewertung, ob es bei dem Zivilen Friedensdienst um ein Instrument der Entwicklungshilfe gehe oder nicht, zeigen sich allerdings noch die unterschiedlichen Traditionen der Träger. Veenema möchte die Friedensdienste klar gegenüber der Entwicklungshilfe profilieren: „Es geht darum, dieses bewusst eigenständige Instrument Ziviler Friedensdienst weiterzuentwickeln, um es nicht in der Nische der Entwicklungszusammenarbeit zu lassen.“ Deswegen engagiere sich das Forum ZFD bewusst in Gegenden, die keine klassischen Entwicklungsländer sind; nämlich in den Staaten des ehemaligen Jugoslawien und in Israel und Palästina. Die Entwicklungshilfeträger betonen natürlich den Zusammenhang von Frieden und Entwicklung. Kriege sind oft die größten Entwicklungshemmnisse. „In diesem Umfeld muss jede Entwicklungsarbeit immer auch Friedensarbeit sein“ so Björn Eser. Die AGEH hat den Zivilen Friedensdienst als Querschnittsaufgabe für alle ihre Fachkräfte etabliert. Viele der Entwicklungshelfer würden „im weitesten Sinne Konfliktprävention“ leisten, meint Martin Vehrenberg von der AGEH.

Beide Fraktionen von Trägern betonen aber, dass der Frieden nicht von außen in die Konfliktregionen gebracht werden könne. Es sei unerlässlich mit lokalen Partner zusammen zu arbeiten. Vom diesem Prinzip werde nur in Ausnahmen abgewichen, erklärt Thilo Veenema; nämlich dann, wenn sich kein lokaler Träger findet, der Neutralität gewährleisten könne. Diese Partner, die sich für den Aufbau einer Zivilgesellschaft in der Konfliktregion engagierten, könnten unterstützt werden. Martin Vehrenberg von der AGEH berichtet, dass die Partnerorganisationen im Süden rückmeldeten, die Erwartungen aus Deutschland seien anfangs zu hoch gewesen: „Krisenschlichtung“ könnten die Friedensfachkräfte nicht leisten. Eine rasche Krisenintervention sei auch schon deswegen nicht möglich, da ein Projektantragsverfahren vom Erkennen der Notlage bis zur Entsendung von Mitarbeitern mindestens ein knappes Jahr dauere, erklärt Thilo Veenema. Auch der Evaluierungsbericht vom Sommer 2002 bemängelte die „unangemessen langen Zeiträume zwischen der Antragstellung und der Ausreise der Friedensfachkräfte“ und empfiehlt, falls zwischen Antragstellung und Kontaktierung einer Fachkraft mehr als 12 Monate liegen, noch einmal das Interesse der Partnerorganisationen zu überprüfen.

Neben den lokalen Partnern ist – besonders in Südosteuropa, aber nicht nur dort – eine Koordination mit internationalem Militär notwendig. Dabei betonen unterschiedliche Träger übereinstimmend, dass es immer nur um Koordination der Zuständigkeitsbereiche gehen könne, nicht um substantielle Kooperation. In militärische Projekte, wie zum Beispiel einen vom Militär betriebenen Sender, werde man nicht einsteigen, erklärt Lothar Rast vom Deutschen Entwicklungsdienst (ded). Etwas anderes sei es, wenn solch ein Sender in private Trägerschaft überführt werden solle. So eine Abgrenzung gilt auch umgekehrt: Dass Soldaten zivile Aufgaben übernehmen könnten, wie Kindergarten oder Brückenbau, so hat es Verteidigungsminister Peter Struck einmal angedeutet, lehnt Thilo Veenema vehement ab: „Wir haben etwas gegen die bewaffneten Bauarbeiter. Das Militär soll eine Ausnahme in der Gesellschaft bleiben und nicht die Regel werden.“ Von daher will Veenema auch keine Kurse in gewaltfreier Konfliktlösung für Soldaten anbieten. Und natürlich dürften die zivilen Friedensdienste auch nicht zur „verhandelbaren Masse“ in militärischen Planungen werden, so Veenema. Aber das ist freilich in concreto nicht immer einfach: Auch wenn man den völkerrechtswidrigen Krieg der NATO gegen Serbien ablehnt, so helfen das Forum ZFD und andere nun im Kriegsgebiet – immer mit dem guten Argument, es ei zynisch den Menschen deswegen jetzt nicht zu helfen. Aber man muss natürlich auch sehen, dass sich die Bundesregierung mit der Finanzierung Ziviler Fachkräfte in Gebieten, in die sie auch Militär entsendet, ihre Vorstellung von einer „humanitären Intervention“ bestätigen lässt. Überspitzt formuliert besteht die Gefahr, dass die Friedensdienste von der Regierung eingesetzt werden, wie die über Afghanistan abgeworfenen Brotrationen der Amerikaner. So erklärt Lothar Rast vom ded, dass es „von der Politik gewollt“ sei, dass die Entwicklungszusammenarbeit einen „sichtbaren Beitrag“ in Kundus leisten solle. Der ded hat die entsprechenden Projektanträge für den Aufbau einer mobilen Bibliothek und kleiner Radiosender bereits beim BMZ eingereicht. Hinzu kommt die Frage ob von der Politik gewollte Projekte auch unter fachspezifischen Gesichtspunkten sinnvoll sind. Die privaten Radiostationen werden in Kundus genauso wenig dem Problem des Drogenanbaus und den damit zusammenhängenden Machtstrukturen aus dem Weg gehen können wie die Bundeswehr – obwohl genau dieses Problem bei der Beauftragung des Militärs ausgespart wurde.

Ein weiterer ungeklärter Punkt ist die Ausbildung für Friedensfachkräfte. Das Forum ZFD bietet einen viermonatigen Kurs zur Ausbildung in Konfliktanalyse und -bearbeitung an, in dem nicht nur das eigene Personal geschult werden kann. Dies Angebot wird von den großen Entwicklungshilfeträger aber kaum wahrgenommen; sie qualifizieren ihre Friedensfachkräfte in der Regel selber und individuell. Martin Vehrenberg von der AGEH erklärt das Modell der individuellen Qualifizierung damit, dass man in unterschiedlichen Bereichen der Friedensarbeit sehr unterschiedliche Qualifikationen bräuchte. Außerdem strebe man an, dass die Fachkräfte schon einen guten Teil der Qualifikationen mitbrächten. Insgesamt könne die Weiterbildung auch vier bis sechs Monate dauern. Die Evaluierung, die das BMZ in Auftrag gegeben hat, fordert von den Trägern der Friedensdienste Mindeststandards für Dauer und Inhalte der Qualifizierungen zu entwickeln.

Eine Analyse, welche Wirkungen die Friedenseinsätze in den Krisenregionen haben, steht noch aus. In der Evaluierung wurden zwar auch in acht Ländern Friedensfachkräfte und Vertreter der Partnerorganisationen befragt. Aufgrund der kurzen Laufzeit und der geringen Anzahl von Fachkräften wollte man aber noch keine Aussagen über die Wirkungen der Projekte treffen. „Wir haben zum Beispiel sechs Leute in Kolumbien. Dass wir damit eine Auswirkung auf den Gesamtkonflikt haben, wäre vermessen“, meint Martin Vehrenberg. In die selbe Richtung weist die Evaluierungsstudie: „Die Wirksamkeit des Zivilen Friedensdienstes hängt mittelfristig von der Erreichung einer ‚kritischen Masse’ ab.“ Deswegen empfiehlt die Evaluierung eine Steigerung der Ausgaben für den Friedensdienst auf jährlich 50 Millionen Euro. Genau diese Forderung hat sich das Forum ZFD zu eigen gemacht. Zusammen mit der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Eirene und Weltfriedensdienst wurde die „Kampagne ZFD 500“ gestartet. Um 500 Friedensfachkräfte im Einsatz zu halten brauche es die geforderten 50 Millionen jährlich. Ursprünglich wollte das BMZ die Forderung der Evaluierung umsetzen und bis zum Jahr 2005 die 50 Millionen erreicht haben. Inzwischen rudert man dort wegen der angespannten Haushaltslage zurück. Der Betrag für den Zivilen Friedensdienst solle kontinuierlich steigen. Zielmarge ist jetzt aber nur noch 20 Millionen im Jahr 2006.
Die angespannte Haushaltslage ist für Thilo Veenema aber kein Anlass kleine Brötchen zu backen. Im Gegenteil: Zusammen mit Kirchen und Wohlfahrtsverbänden will er auch einen Zivilen Friedensdienst in Deutschland entwickeln: In Berlin gebe es beispielsweise 40.000 Palästinenser, damit hätte man den Nahost-Konflikt im eigenen Land. Friedensfachkräfte, die in Israel und Palästina arbeiteten, würden von dort eine gute Qualifizierung mit nach Deutschland bringen, um hier in ähnlichen Konfliktfeldern zu arbeiten. Damit wird eine alte Idee aus der Friedensbewegung aufgegriffen: Schon Theodor Ebert wollte die Zivilen Friedensdienstler auch im Inland einsetzen. Eine Anhörung mit Parlamentarien in Berlin sei im September sehr positiv verlaufen, zeigt sich Veenema optimistisch. Ob er sein Ziel, einen eigenständigen Haushaltstitel im Bundeshauhalt 2005 erreichen kann, scheint aber fraglich. Zumal bei Friedensfachkräften im Inland noch stärker als bei denen im Ausland eine Abgrenzung und eigenständige Profilierung schwer fallen dürfte. Was machen Friedensfachkräfte im Inland anderes als es unzählige Sozialarbeiter, Street Worker und Pädagogen tun, die in entsprechenden Arbeitsfeldern tätig sind, und die sich inzwischen bei unterschiedlichen Trägern in Ziviler Konfliktlösung fortbilden lassen können?

Ein Blick auf die internationale Bühne zeigt, dass die Idee des Zivilen Friedensdienstes dort mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Im Dezember 2002 wurde eine Nonviolent Peaceforce ins Leben gerufen. Organisationen aus aller Welt waren beteiligt; aus Deutschland der Bund für Soziale Verteidigung und das Forum ZFD. Die Ambitionen für eine solche Peaceforce lagen bei 1.000 bis 10.000 Mann, erklärt Thilo Veenema. Das erste Pilotprojekt für die Friedenstruppe startete im Herbst 2003 auf Sri Lanka mit elf Menschen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen sie auf 50 anwachsen, was weit hinter den Ambitionen liegt, aber verglichen mit den Zahlen in deutschen Friedensdienstprojekten schon sehr viel wäre. Vielleicht kann man dann von den Erfahrungen dort lernen und die Wirkung einer „kritischen Masse“ Friedensfachkräfte studieren.

Vorerst bleibt den deutschen Friedenskräften nur die persönliche Rückschau: Wenn es den Partnern jetzt besser gelinge, ein Projekt umzusetzen, dann habe sich die Arbeit doch gelohnt, meint Björn Eser im Rückschau auf seine Zeit in Uganda. „Es geht darum Mut zu machen“, meint seine Kollegin Petra Hilgers. Das klingt bescheiden, aber mehr ist bei den geringen Einsatzzahlen und bei einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit vielleicht auch gar nicht zu erwarten. Wer mehr will, muss sicher sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen. Und: Für einen wesentlich erweiterten Friedensdienst müssten vermutlich auch andere Konzepte her. Denn ein Aufblähen des Personals ist in Entwicklungsprojekten noch keine Qualitätssteigerung.

Zeitschrift Entwicklungspolitik / Februar 2004


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Frieden