Diakonie: Der Streit um das Arbeitsrecht geht weiter.Auch im neuen Jahr bleibt es beim Thema kirchliches Arbeitsrecht spannend. Zur Erinnerung: Im November hat das Bundesarbeitsgericht ein rechtskräftiges Urteil gesprochen in der Frage, ob man in der Diakonie streiken darf. Nun kündigte ver.di an, gegen das Urteil zu klagen. Und die SPD-Frau Kerstin Griese macht einen Vorschlag, wie man zu einem Brachentarifvertrag Soziales kommen kann, ohne dass die Kirchen auf Ihren Dritten Weg verzichten. mehr |
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Typisch evangelisch. Was prägt Protestanten wirklich?"Ich glaube, dass Gottes Geschenk an uns letztendlich das Wort überhaupt ist. Die Sprache ist einGeschenk vom Himmel, das Vermögen Worte zu machen", sagt Timo Brunke am Ende meines Stückes über das Evangelisch-Sein. Klingt gut. Mit dem Wort die Welt sortieren: Was bleibt uns sonst? ![]() Ein Radiofeature von WDR 3 und 5 zum Nachhören oder Nachlesen. mehr |
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Zersplitterte BelegschaftEine Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat der Diakonie bescheinigt, dass sie das kirchliche Sonderarbeitsrecht als Wettbwerbsvorteil im Kokurrenzkampf auf dem Sozialmarkt nutzt. Das ist nicht neu, aber jetzt sagen das mal vier Wissenschaftler. mehr |
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Gerechtigkeit in Zeiten der Finanzkrise.Wie verteilen wir den auf dem Markt erwirtschaftete Reichtum oder wie regeln wir den Zugang zum Markt? Das sind derzeit die diskutierten Alternativen, die eigentlich keine sind, wenn es um die Frage nach der Gerechtigkeit geht.![]() Warum hat die Gerechtigkeit nur ihren Ort nach oder vor dem Marktgeschehen und regelt nicht mehr die Beziehungen der Menschen auf dem Markt? Ich habe das für die Kommune in Auseinandersetzung mit Axel Honneth gefragt. Grundsätzlicher, das heißt historisch, bin ich der Frage in einem Beitrag für die Le monde diplomatique nachgegangen. Dass etwas mehr Gerechtigkeit zumindest unsere Wirtschaft stabiler machen würde, habe ich knapp für Politikum auf WDR5 festgehalten. mehr |
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Ist nach der Demokratie vor der Demokratie?Der britische Soziologe Colin Crouch, einer der Analysten post-demoktaischer Zustände, hat nachgelegt: Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus (Postdemokratie II) heißt sein neues Buch. Es bringt noch einmal eine sehr lesenwerte Analyse der Finanzkrise und ihrer ausgebliebenen Bewältigung. Damit straft er all die Lügen, die meinen, wir würden in demokratisch herrlichen Zeiten leben angesichts von Wutbürgern, Occupy, Piraten und anderen Bewegungen. Freilich setzt auch Crouch seinen Zweckoptimismus auf die Zivilgesellschaft. Auf der Freitag-Homepage habe ich etwas Wasser in den Wein gegossen. mehr |
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Die Grenzen des Wirtschaftswachstums.Langsam wird es zu einem Modethema: Wirtschaft ohne Wachstum. Viele Zeitungen und Radiosendungen berichten über Ideen zu einer Postwachstumsökonomie; zuletzt die taz in einer guten Serie.Manche Moden aber bleiben erstaunlich folgenlos. Im politischen Ernstfall wird das Heil nach der Krise weiter in erhöhtem Wirtschaftswachstum gesucht. Und: Die Tatsache, dass etwas in (fast) aller Munde ist, bedeutet nciht, dass alle verstanden hätten, worum es wirklich geht. Für Politikum von WDR 5 habe ich versucht klar zu machen, dass es nicht reicht, das Bruttosozialprodukt durch alternative Wohlstandsindikatoren auszutauschen. In einem WDR-Feature habe ich zudem die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftswachstum und Fortschrittsglauben nachgezeichnet. Zum Nachlesen gibt es auch ein Feature, das beim RBB glaufen ist. mehr |
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Ein Leben erzählen - Täuschung oder Sinnstiftung?»Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält.« So erklärt es Max Frisch in seinem Roman Mein Name sei Gantenbein. Jede Geschichte, die ein Mensch sich von seinem Leben mache, sei letztlich eine Illusion. Frischs Freund und Schriftstellerkollege Peter Bichsel will mit Hilfe von Geschichten Leben erzählbar machen: »Die Menschen brauchen Geschichten, um überleben zu können. Sie brauchen Modelle, mit denen sie ihr eigenes Leben erzählen können. Nur das Leben, das man sich selbst erzählen kann, ist ein sinnvolles.« Im Radiofeature treffen die beiden aufeinander. mehr |
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Der Lastenträger. Christophorus als Zustand und Legende.Da steigt das liebe Jesuskind dem Christophorus ganz schön unkomfortabel auf die Schulter. Und was macht es mit den Händen? Hält es sich im Haupthaar des Riesen fest und weist den Weg? Oder schlägt gar auf seines Trägers Kopf? In jedem Fall kein gemütlicher Reiter, das Kind bei Albrecht Dürer.![]() Gemütlich ist es auch dem Lastenträger nicht, von dem mein Radiostück erzählt. mehr |
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Die freie Wahl als höchstes Gut. Religionsfreiheit und Mission.Das Recht auf Religionsfreiheit schließt das Recht ein, seinen Glauben offen zu vertreten und dafür zu werben. Doch die Antworten auf die Frage, welche Formen von Mission unlauter sind oder andere Menschenrechte verletzen, fallen unterschiedlich aus. Dennoch: Der Umgang mit denen, die sich für einen Wechsel der Glaubensgemeinschaft entscheiden, ist der Testfall für die Religionsfreiheit. mehr |
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