"Wer Ohren hat zu hören, der höre."
Hätte ich mich normal entwickelt, wäre ich Pastor geworden. Da nach meinem Studium die Berufsaussichten für Theologen eher schlecht waren, habe ich angefangen für Zeitungen zu schreiben: Leichtfertig dachte ich: "Mit Wörtern habe ich in meinem Studium ja auch zu tun gehabt." Eine steile journalistische Karriere beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen wurde schon nach Kurzem jäh unterbrochen, weil die Evangelische Kirche von Westfalen mich - wider Erwarten - doch zum Pastor ausbilden wollte. Aber: Meine Kollegen bei der Kirche meinten, ich hätte ein Radiogesicht; und ich wollte eigentlich meine Lizenz zum Fragen nicht verlieren. Als Pastor tauscht man die meistens gegen die Lizenz zum Antworten aus.
Also habe ich nach dem kirchlichen Vikariat weiter Leute gefragt und Texte geschrieben und gesprochen: für eine Rundfunkagentur, bei Pressestellen; schließlich als Jahreshospitant in der Redaktion Religion Theologie Kirche des WDR-Hörfunk. Für diese und andere Redaktionen der ARD arbeite ich seit Herbst 2003 als freier Journalist und Moderator. Außerdem schreibe ich gelegentlich für Zeitungen (u.a. Blätter für deutsche und internationale Politik, Kommune, Publik-Forum, Die Furche). Im Herbst 2005 hat mir die Stiftung Lesen den zweiten Preis des Dietrich-Oppenberg Medienpreises verliehen - für mein Feature "Über das Lesen in den Religionen".
Also habe ich nach dem kirchlichen Vikariat weiter Leute gefragt und Texte geschrieben und gesprochen: für eine Rundfunkagentur, bei Pressestellen; schließlich als Jahreshospitant in der Redaktion Religion Theologie Kirche des WDR-Hörfunk. Für diese und andere Redaktionen der ARD arbeite ich seit Herbst 2003 als freier Journalist und Moderator. Außerdem schreibe ich gelegentlich für Zeitungen (u.a. Blätter für deutsche und internationale Politik, Kommune, Publik-Forum, Die Furche). Im Herbst 2005 hat mir die Stiftung Lesen den zweiten Preis des Dietrich-Oppenberg Medienpreises verliehen - für mein Feature "Über das Lesen in den Religionen".



