Zum Mitreden

Mag Gott keine guten Bücher?

Kölner Generalvikar sperrt Literatur aus der Kirche aus.

12.01.2009
„Vielleicht hält Gott sich einige Dichter, damit das Reden von ihm jene heilige Unberechenbarkeit bewahre, die den Priestern und Theologen abhanden gekommen ist.“ Das schrieb der Theologe und Schriftsteller Kurt Marti vor zwanzig Jahren. Immer mehr Gemeinden glauben, dass es von den Dichtern was zu lernen gibt und laden Sie deswegen auch in ihre Kirchen zu Lesung und Gespräch ein. So war das auch in der katholischen Kirche Sankt Agnes in Köln; renommierte Schriftsteller lasen in der Kirche vor oft zahlreichem Publikum. Bis des zuständige Generalvikar Dominikus Schwaderlapp erklärte, warum die profane Literatur im Kirchraum nichts zu suchen habe. Über das Ende eines erfolgreichen Modells berichtet Christoph Fleischmann:
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Stichworte:  Katholische Kirche, Köln, Literatur