Zum Mitreden

Kermani continues...

Die Kirchenmänner ändern ihre Meinung.

29.08.2009
Ein Skandal war es: Da sollten vier Leute um Ihre Verdienste für den interreligiösen Dialog ausgezeichnet werden und zwei der Beteiligten weigerten sich mit dem vierten zusammen ausgezeichnet zu werden. So geschehen bei der Posse um den Hessischen Kulturpreis: Die Kirchenmänner Peter Steinacker und Karl Lehmann wollten nicht zusammen mit dem muslimischen Schriftsteller Navid Kermani ausgezeichnet werden, weil der in einem Zeitungstext das christliche Symbol des Kreuzes als Gotteslästerung bezeichnet hatte. Daraufhin wurde erst Kermani der Kulturpreis wieder aberkannt und nach dem einsetzenden Proteststurm dann die ganze Preisverleihung in den Herbst verschoben.
Es sollte nun der Dialog unter den Preisträgern stattfinden, um den sich die Preisträger ja angeblich verdient gemacht hätten. Gestern gab es das Gespräch zwischen den vier Preisträgern, über dessen Inhalt Stillschweigen vereinbart wurde. Am Ende aber stand die Erklärung der drei Preisträger Salomon Korn, Peter Steinacker und Karl Lehmann, dass Kermani mit Ihnen zusammen den Hessischen Kulturpreis bekommen soll.
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Stichworte:  Dialog, Islam, Katholische Kirche, Kreuz