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Was nicht geschrieben werden kann.
Vom Wert des gesprochenen Wortes in digitalen Zeiten
Feature am 31. Mai 2020 um 8.30 Uhr auf BR 2 („Evangelische Perspektiven“)

Die digitale Revolution verschafft den Menschen Zugang zu einer fast unendlichen Menge an Informationen und die Möglichkeit, selber Texte, Bilder und Töne zu senden. Nimmt mit der Quantität auch die Qualität der Kommunikation zu? Zur Orientierung hilft ein Blick zurück: Martin Luther war der erste Bestseller des Gutenberg-Zeitalters, ein Meister des geschrieben Wortes, und doch war für ihn das eigentliche Wort Gottes die gesprochene Predigt. Noch früher meinte Sokrates, das wahres Wissen nicht in Büchern zu finden sei, sondern nur im lebendigen Dialog zwischen Menschen. Hinweise darauf, dass auch in einer Welt der explodierenden Zeichenmenge das gesprochene Wort und der mündliche Dialog nicht verloren gehen dürfen.

Sendeplatz „Evangelische Perspektiven“ auf BR 2

Was nicht geschrieben werden kann.
Es gilt das gesprochene Wort.
Essay in der Reihe Glaubenssachen am 7. Juni 2020 um 8.40 Uhr auf NDRKultur

Ähnliche Gedanken wie eine Woche zuvor beim Bayerischen Rundfunk. Diesmal aber als Essay. Da reden keine Interviewpartner dazwischen… – Nein, ich leben von den Gesprächen. Denn auch mein Gehirn ist ein Beziehungsorgan: Sinn und Bedeutung entstehen nur in der leiblich-geistigen Begegnung mehrerer Menschen. Darum wird es unter anderem gehen.

Sendeplatz „Glaubenssachen“ auf NDRKultur